Keine Vermittlung von...

...sehr ängstlichen bzw. panischen Hunden oder Hunden mit bestimmten Krankheiten.

 

Grundsätzlich wollen wir keine Angsthunde vermitteln. (Wenn doch, dann nur unter bestimmten Gesichtspunkten. Mehr dazu erfahren sie hier.)

 

Nun ein sehr empfindliches Thema, bei dem uns allen auch nicht ganz wohl war.


Nicht zuletzt wegen aller möglicher Horrorgeschichten, die in der letzten Zeit auf uns geregnet sind, sondern auch aus der Vernunft heraus möchten wir betonen, dass wir uns distanzieren von der Vermittlung sehr ängstlicher bis panischer Hunde.

 

Die Gefahr, dass sich diese Hunde nicht ausreichend an ihre neue Umwelt gewöhnen und den Umzug aus ihrem bekannten Umfeld nicht verkraften oder mit dem neuen Leben hier nie richtig zurecht kommen werden, ist einfach zu groß und in der Folge müssten sie ein Leben unter permanent hohem Stress führen.

 

So befinden sich auch im Tierheim Jumilla Hunde, die hierzu zählen. Im Tierheim wird gut für sie gesorgt, sie haben sich an den steten Alltag gewöhnt, der ihnen auch Sicherheiten verschafft. Natürlich wäre es auch für diese Hunde wundervoll, ein Leben in einer Familie führen zu können, aber genau hier möchten wir ansetzen: Für manche Hunde ist dies einfach nicht möglich, sie können es einfach nicht.

 

Kommt es nun vielleicht zu allem Überfluss noch dazu, dass sie aus welchen Gründen auch immer wieder abgegeben werden müssen, sie somit ihre vielleicht teilweise gewonnene Sicherheit wieder verlieren, gleicht dies einer absoluten Katastrophe für diese Tiere.
Für viele dieser ängstlichen Hunde wäre es sicher DIE Chance, aber wir wollen nicht riskieren, dass es Hunde in unserer Vermittlung geben wird, die sich nicht wagen das Haus zu verlassen oder Besuch auf Ewig nicht möglich ist, weil sonst das panische Hundeherz zu versagen droht.

 

Wir haben uns entschlossen, die Hunde, bei denen sich die Ängstlichkeit in Grenzen hält, noch in unsere Vermittlung aufzunehmen, aber weiter möchten wir nicht gehen.

Um solchen Hunden Chancen zu bieten oder ihnen das Leben zu erleichtern, planen wir Projekte und Seminare vor Ort in Spanien, aber auch in Deutschland für Menschen, die mit Angsthunden arbeiten oder leben.


Ebenso möchten wir keine Hunde nach Deutschland bringen, deren Krankheit zum ernsthaften Problem der hier lebenden Hundepopulation werden kann oder sie uns als Pflegehund Tierarztkosten verursachen, die dermaßen hoch sind, dass nachhaltige Tierschutz- und Aufklärungsprojekte in Deutschland und Spanien finanziell zu kippen drohen, welche aber das Hauptanliegen der Gründung dieses Vereins sind.


Beispielsweise verbringen wir keine Leishmaniose-positiv getesteten Hunde nach Deutschland, unter anderem weil die Erforschung dieser Krankheit eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt und wir somit nicht mit Sicherheit sagen können, auf welchen Wegen und an wen sie übertragen werden kann.