Paten gesucht

Sommer kommt - und mit ihm die Stechmücken.....

Stechmücken bedeuten im Mittelmeerraum und daher eben auch in unserem Partnertierheim in Jumilla ein erhebliches Übertragungsrisiko für Krankheiten. Leishmaniose z.B. ist eine dieser durch die Sandmücke übertragbare Erkrankung, die unheilbar sind. Erkrankt ein Hund im Tierheim an Leishmaniose, bedeutet dies auch für die anderen Hunde ein erhöhtes Risiko, da er den Erreger in seinem Blut trägt, welcher durch den Stich einer Sandmücke aufgenommen wird und somit auf den nächsten Hund durch die Sandmücke übertragen werden kann. 

Da es bei Leishmaniose keine Chance auf Heilung gibt, ist Prävention sehr wichtig um eine Weiterverbreitung zu verhindern bzw. einzudämmen. Die einzige Möglichkeit die Hunde im Tierheim zu schützen, ist durch das Auftrage eines Spot On Präparats. Dieses kostet pro Hund, pro Monat 8,00 EUR.

Uns liegt diese Prävention sehr am Herzen, daher möchten wir das Tierheim Jumilla unterstützen.

Wenn Sie ebenfalls helfen möchten, übernehmen Sie eine Patenschaft für einen Hund mit monatlich 8,- EUR. Natürlich erhalten Sie am Jahresende eine Spendenbescheinigung (Spenden können Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung absetzen).

Füllen Sie den Patenschaftsantrag aus und helfen Sie nachhaltig im Tierschutz. Die Hunde in Jumilla werden es Ihnen danken und wir natürlich auch!

Patenschaftsantrag
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Kastrationen für Jumilla

Update Juli 2015:

Bericht Kastrationsprojekt:


In diesem Jahr haben schon wieder viele fellige Spanier in Deutschland ein schönes Zuhause gefunden, wir konnten erfolgreich wichtige Umbaumaßnahmen einleiten, mit vereinten Kräften die Überfüllung des Tierheims reduzieren und dessen drohende Schließung fürs Erste verhindern. Noch dazu gab es das ein oder andere Erfolgserlebnis bei Einzelschicksalen. Dabei verlief das alles natürlich nicht reibungslos und nach Plan. Wann tut es das schon?! Dennoch können wir Mitte des Jahres eine erfreulich positive Bilanz ziehen.

Schade nur, dass das Tierheim immer wieder mit zu viel Andrang konfrontiert sein wird, dass immer wieder hilflose Welpen ausgesetzt, unter schwierigen Bedingungen aufgezogen werden und letztendlich in überfüllten Zwingern landen. Um dem entgegen zu wirken, haben wir - wie ihr ja am besten wisst - ein umfangreiches Kastrationsprojekt gestartet. Dank eures Einsatzes und weiterer Spenden konnten in Jumilla und Umgebung schon einige frei laufende Hunde kastriert werden. Und noch besser: Hundehalter, die es sich wegen der immer noch äußerst angespannten finanziellen Lage in Spanien nicht leisten können, ihre Vierbeiner zu kastrieren, sie aber dennoch unbeaufsichtigt draußen rumlaufen lassen, erhalten nun die nötige finanzielle Unterstützung. Das ist wichtig, weil in Spanien viele Hunde traditionell so gehalten werden, dass sie sich auf den meist nicht vollständig eingezäunten Grundstücken - und oft genug auch weit darüber hinaus - frei bewegen (und vermehren) können. So wollen wir die zweimal im Jahr über Stadt und Tierheim hereinbrechende Welpenschwemme reduzieren und im besten Fall vollständig bremsen. Der Erfolg wird uns Recht geben! Damit ihr seht, dass eure Unterstützung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird, haben wir einmal ein paar Zahlen vorbereitet:

Seit Beginn des Projektes Ende 2014 sind 3.235€ aus einmaligen Spenden und regelmäßigen Patenschaften explizit für dieses Projekt eingegangen! 1.585€ hat PfotenNot aus der Vereinskasse zugesteuert. In den letzten vier Monaten waren es beispielsweise in zweien der vier teilnehmenden Tierkliniken und niedergelassenen Tierarztpraxen über 30 Hunde, die kastriert worden sind. (Darunter auch einige wild lebende besondere "Verdächtige", deren winzige Ebenbilder immer wieder aufgesammelt wurden und im Tierheim gelandet sind.) Es wird einem schwindelig, wenn man überlegt, wieviel Nachwuchs das bedeutet hätte! Dieser erste Meilenstein wäre ohne euch nicht möglich gewesen! Es ist ein ausgesprochen sinnvolles und nachhaltiges Projekt, das durch eure Hilfe und Unterstützung und durch euer Vertrauen in unseren Verein angestoßen worden ist. Arbeiten wir weiter so gut zusammen, werden wir bald die Früchte unserer gemeinsamen Anstrengungen bewundern können und nachhaltiger Tierschutz ist wieder einige Schritte weiter auf dem Weg zu weniger Tierelend und einer gerechteren Welt.

Zwei mal im Jahr steht dem Tierheim in Jumilla eine Welpenschwemme bevor: Unkastrierte Hunde aus Privathaushalten produzieren massenweise Nachwuchs, der von liebevollen, aber finanziell sehr schwachen Hundehaltern anonym vorm Tierheim abgestellt wird oder von weniger verantwortungsbewussten Haltern einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen wird.
Im Tierheim selbst bereitet Nachwuchs natürlich keine Probleme, denn es entsteht hier einfach keiner! In den Hundegruppen gibt es keine zeugungsfähigen Tiere mehr!
Auch streunende Hunde sind kaum mehr ein Thema, da sich durch Kastrationsaktionen in den vergangenen Jahren das Straßenbild drastisch geändert hat. Diese Projekte und die liebevolle Betreuung der Tiere, statt sie in Tötungsstationen zu "beseitigen", hat natürlich Wellen geschlagen und nun kommen die Welpen sogar von weit außerhalb!

Die langfristige Lösung liegt in der Ermöglichung der kostenlosen Kastration aller Privat- und der vereinzelten Straßenhunde der Region. Hierzu werden über öffentliche Medien (Radio, Fernsehen, Presse) alle Haushalte erreicht, die aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage sind, diese notwendigen Kastrationen vorzunehmen. Sie werden sozusagen eingeladen, daran zu partizipieren, ihre Welpen nicht mehr aussetzen zu müssen, da sie erst gar nicht mehr produziert werden.

Nun seid ihr gefragt!

Constanze Schöttler und Eva-Maria Lorenzen reisten vom 19.09. bis 22.09.2014 nach Jumilla, um in Verhandlungen mit der Tierklinik in Murcia und einem Tierarzt in Jumilla zu treten. Ziel dieser Verhandlungen sind die kostengünstigen Kastrationen von mindestens 10 Hunden im Monat (eventuelle Streuner, die vereinzelt immer mal wieder auftauchen, aber besonders Hunde wirtschaftlich schwacher Familien). Hier könnt ihr den Bericht des Besuchs in Jumilla lesen. Dafür benötigen wir Paten, die dieses wertvolle Projekt finanziell unterstützen, wie auch langfristig begleiten. Paten, die monatlich einen Festbetrag spenden, damit wir feste Gelder haben, mit denen wir rechnen und somit in verbindliche Verhandlungen treten können. Die Höhe des Betrags ist frei wählbar, jeder Euro zählt und die Summe bringt den Erfolg!
Füllt hierzu einfach euren Patenschaftsantrag aus und sendet ihn an:

PfotenNot e.V.

Untere-Masch-Str. 14

37073 Göttingen

Ich bitte euch alle von Herzen, euch überzeugen zu lassen von der Sinnhaftigkeit, der erfolgreichen harten Arbeit und all der Liebe und dem Herzblut, das den Hunden dort so selbstlos zukommt. Jumilla benötigt unsere Hilfe!

Werdet Teil dieser sinnvollen Hilfsaktion. Jeder von euch kann einen Beitrag leisten! Wer sich nicht finanziell beteiligen kann, kennt vielleicht jemanden. Uns ist klar: Nur gemeinsam sind wir stark und nur so können wir das Tierheim in Jumilla langfristig retten, da ihm sonst durch Überfüllung die Schließung droht und wieder eine private Tötungsstation ansässig wird!
Wir danken euch für eure Unterstützung!

 

Dies ist unsere Kontoverbindung:

 

PfotenNot e.V.

IBAN: DE19 4306 0967 4061 7195 00

BIC: GENODEM1GLS

GLS Bank

 

Verwendungszweck Dauerauftrag / einmaliger Spende:

"Kastrationspatenschaft"

 

Spendenstand:

November 2014: 80 €

  • 50 €
  • 10 €
  • 20 €

Dezember 2014: 1.240 €

  • 20 €
  • 50 €
  • 10 €
  • 5
  • 20 €
  • 10
  • 20 €
  • 10
  • 210 €
  • 130 €
  • 50 €
  • 5 €
  • 10 €
  • 40 €
  • 600 €
  • 50 €

 

Zum Jahreswechsel 2014 - 2015 ist unsere Constanze Schöttler mit fleißigen Helfern nach Jumilla gereist. Dort bringen sie das Tierheim auf Vordermann, bauen was das Zeug hält, renovieren und treiben natürlich unser Kastrationsprojekt voran, nicht zuletzt durch die Übergabe der Geldspenden, welche mit eurer Hilfe zusammengekommen sind - DANKE!

Wir wollen euch natürlich wieder daran teilhaben lassen und zeigen euch hier aktuelle Bilder des Projekts: Aktuelles