Wendy

Rasse: Podenco-Mischling

Geschlecht: Hündin

Kastriert: Nein, noch nicht

Geboren: Mitte März 2014

Größe: ~ 50 cm (Stand Mitte August 2014)

Gewicht: ~ 11 Kg

Verträglich mit Hunden: Ja

Verträglich mit Katzen: Ja

Kann zu Kindern: Ja

 

Wendy wurde mit ihren Geschwistern einfach in einem Pappkarton vor dem Tierheim in Jumilla abgestellt. Alle ihre Geschwisterchen haben bereits ein Zuhause gefunden - ihr wurde dieses Glück noch nicht zuteil. Ihre spanische Pflegemama berichtete uns, dass Wendy ein ganz entzückendes, verschmustes, ruhiges und artiges Hundemädchen sei. Altersentsprechend ist sie sehr verspielt und versteht sich ausgezeichnet mit den Artgenossen in ihrer Pflegestelle.

 

Wendy reiste über einen uns bekannten Tierschutzverein am 28. Junli 2014 von Jumilla (Spanien) nach Deutschland. Eine Woche später erhielten wir den Anruf, dass Wendy aufgrund hochgradiger HD (Hüftdysplasie) noch am nächsten Tag eingeschläfert werden müsse. Diese wurde von 2 Tierärzten ohne Röntgenaufnahme "diagnostiziert". Sie könne sich kaum bewegen, hätte große Schmerzen und sei völlig wackelig auf den Beinen. Wir kontaktierten schnellstmöglich alle möglichen Tierärzte, Tierkliniken und Physiotherapeuten, um dieses Todesurteil zu hinterfragen. Schnell kamen wir, PfotenNot e.V., zu dem Entschluss Wendy zu übernehmen, denn man sagte uns geschlossen, dass solch eine Diagnose an Fahrlässigkeit grenze bei einem Hund in diesem Alter und aufgrund der Tatsache, dass sie in ihrer spanischen Pflegestelle noch bis zum Tag der Abreise herumrannte, sprang und mit Leidenschaft Schuhe durch die Gegend trug. In ihrer neuen Pflegestelle bei Göttingen (Deutschland) geht es ihr nun von Tag zu Tag besser, sie hat innerhalb einer Woche viel Muskelmasse in der Hinterhand zugelegt, das Schmerzmittel kann bereits etwas herunterdosiert werden und man muss sie in ihrem zurückgewonnenen Bewegungsdrang richtig ausbremsen, damit sie sich nicht übernimmt. Auch wenn so viel gegen eine HD spricht (auch die Röntgenbilder), kann man diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen. Derzeit wird ein Trauma zwischen den Lendenwirbeln vermutet. Es bedarf aber weiterer Untersuchungen und Behandlungen, um ihr Leiden sicher zu diagnostizieren und zu lindern, damit Wendy ein langes und unbeschwertes Hundeleben genießen kann. Noch wissen wir nicht, wo der Weg hinführen wird, bitten euch aber innigst um Unterstützung, damit wir Wendy die erforderliche Hilfe zukommen lassen können!

 

Wendy geht es wieder richtig gut, ganz ohne Schmerzmittel und sie hat ein tolles Zuhause bei Göttingen gefunden! Laut Diagnostik eines von uns aufgesuchten Facharztes bezüglich Hüftschäden bei Hunden sei sie kerngesund. Es gäbe keine Anomalien in ihrem Knochenbau, ihr Gang ist mittlerweile richtig federnd, kein Geschlurfe mehr. Nicht auszudenken, was hätte passieren können... Bitte helfen Sie uns dennoch, die noch offenen Kosten ihrer Behandlung fianzieren zu können!

 

Wendy in ihrem neuen Zuhause:

Wendy in ihrer ehemaligen Pflegestelle: