Positives Training für Angsthunde
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Spendenmöglichkeiten ansehen Rasse: American Staffordshire Terrier
Geschlecht: Hündin
Kastriert: Ja
Geboren: Februar 2017
Größe: 53 cm
Gewicht: 17 kg
Verträglich mit Hunden: Ja
Verträglich mit Katzen: Unbekannt
Kann zu Kindern: Unbekannt
Aufenthaltsort: Tierheim Jumilla, Spanien
Luisa wurde am 12.03.2018 alleine in den Straßen von Jumilla von der örtlichen Polizeit eingesammelt und ins Tierheim gebracht.
Die süße Hündin lernten wir im April 2018 im Tierheim in Jumilla kennen. Uns wurde berichtet, dass sie vorher in einem sehr kleinen Hinterhof eingesperrt gewohnt hatte und dort nie raus kam. Die kleine Maus bat einen traurigen Anblick. Sobald sie den Auslauf des Tierheims betrat, schnappte sie sich einen Stein und verkroch sich damit in einer der dort stehenden Hütten. Dort kaute sie entweder darauf rum oder schob ihn mit den Pfoten im Kreis vor sich her. Dieses Verhalten hatte sie sich wohl in ihrem tristen Hinterhof schon angewöhnt, um irgendwie den massiven Stress durch die Langweile und den Bewegungsmangel abzubauen. Nun führte sie dieses Zwangsverhalten fort, da sie auch im Tierheim nur schwer zur Ruhe kam. Sprachen wir Luisa an, kam sie zu uns, wedelte dabei verhalten, freute sich scheinbar auch über den Kontakt, schien aber so in sich gefangen, dass sie es nicht fertig brachte, den Stein fallen zu lassen. Wir waren schockiert über soviel Verzweiflung.
Einige Tage später wurde Luisa für ein Fotoshooting abgeholt. Sie ließ sich das Brustgeschirr bereitwillig anziehen und war wie verwandelt! Zwar war sie aufgeregt, präsentierte sich aber neugierig und aufgeschlossen und dachte außerhalb des Tierheims gar nicht mehr an ihren Stein. Es war so schön zu sehen, wie sehr die kleine Maus aufblühte, wenn sie etwas anderes zu sehen und zu tun bekam. Sie genoss die Aufmerksamkeit und kam mit dem Trubel um sie herum gut zurecht. Auch Kuscheln fand sie klasse. Wir wünschen uns für Luisa so sehnlichst ein Zuhause, in dem sie nie wieder an ihren Stein zurück denken muss!
Die Vermittlung erfolgt nur in Länder, wie Holland, Österreich und Schweiz, in denen die Einfuhr und Haltung mit der Rasseliste vereinbar
ist.
Das Thema „Luisa“ hilft bei der Orientierung innerhalb der Vermittlung. Bei „Luisa“ sollten gesundheitliche Veränderungen individuell tierärztlich eingeordnet werden. Für „Luisa“ zählt vor allem eine Hilfe, die zum aktuellen Bedarf des Vereins passt.
Bevor Sie sich mit „Luisa“ näher beschäftigen, prüfen Sie Arbeitszeiten, Spaziergänge, Ruhephasen und die Versorgung bei Abwesenheit. Eine verlässliche Hilfe zu „Luisa“ orientiert sich an dem, was gerade gebraucht wird. Der Verein kann Beiträge zu „Luisa“ besser planen, wenn Umfang und Zeitpunkt vorher feststehen.
Für „Luisa“ gilt: Beim Kennenlernen zählt eine ruhige Umgebung. Bei „Luisa“ ist eine abgestimmte Unterstützung im Alltag besonders wertvoll. Die Unterstützung rund um „Luisa“ sollte zu den vorhandenen Möglichkeiten passen. Für „Luisa“ sind klare Absprachen ein guter Ausgangspunkt für gemeinsames Engagement.
Für „Luisa“ gilt: Nach dem Einzug sind vertraute Abläufe wichtiger als viele neue Aktivitäten. Eine kleine, regelmäßig mögliche Hilfe kann bei „Luisa“ mehr bewirken als ein einmaliges Versprechen. Zu „Luisa“ lässt sich der konkrete Bedarf am besten direkt mit dem Verein klären.
Für Fragen rund um „Luisa“ sind sachliche Beobachtungen hilfreicher als Vermutungen. Für „Luisa“ bietet dieser Abschnitt einen eigenen Blick auf „Luisa: praktische Hinweise“. Wer bei „Luisa“ mitwirken möchte, kann zunächst eine überschaubare Aufgabe übernehmen.