Hanny

Hanny ist ein Angsthund und sucht deshalb ganz spezielle Menschen.

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Kastriert: Ja
Geboren: ~ Dezember 2016
Größe: 44 cm (Mai 2017)
Gewicht: 7 kg (Mai 2017)
Verträglich mit Hunden: Ja
Verträglich mit Katzen: Unbekannt
Kann zu Kindern: Unbekannt
Aufenthaltsort: Tierheim Jumilla, Spanien

Hanny wurde am Kontaktformulargemeinsam mit ihren Geschwistern Nano und Nicole aus einer Höhle gerettet. Sie hat viel zu wenig Kontakt zu Menschen gehabt und ist deswegen recht ängstlich. Als wir vor Ort waren und sie im Tierheim in ihrem Raum, den sie sich mit ihren Geschwistern und der Angsthündin Holly teilte, besuchten, war es nicht möglich, Kontakt zu ihr aufzunehmen, da sie sich vor uns in die Ecke flüchtete. Auch der Versuch, sie mit Leckerlis aus der Reserve zu locken, blieb erfolglos.
Bei unserem Besuch im November trafen wir Hanny erneut. Sie lebte nun, weiterhin zusammen mit Holly sowie anderen Hunden, im Eingangsbereich des Tierheims, wo sie mehr Alltagseindrücke erhalten sollte. Leider schien sich ihre Angst noch nicht gebessert zu haben, zudem versuchte sie nun, uns mit bellen auf Abstand zu halten und suchte weiterhin Schutz im hinteren Bereich des Raumes. Futter konnte sie auch dieses Mal vorerst nicht dazu bewegen, das Eis zu brechen, selbst, wenn wir es ihr nur aus Entfernung zuwarfen. Nach einigen Tagen ging sie dann endlich soweit, dass sie sich uns langsam seitlich näherte und ein Leckerli aus der ausgestreckten Hand nahm. Bei jeder Bewegung, die von uns ausging, trat sie jedoch wieder den Rückzug an. Nano und Nicole haben bereits ein Zuhause in Deutschland gefunden und sich dort, mit viel Geduld und Zuwendung, erstaunlich gut entwickelt und bereiten ihren Familien viel Freude. Hoffen wir also, dass Hanny ihre Ängste auch bald insoweit überwindet, dass sie das Leben in einem eigenen Zuhause gut meistern kann.


Hier finden Sie Videos von Hanny:
Román, Hanny und Holly (3) (November 2017)
Román, Hanny und Holly (2) (November 2017)
Román, Hanny und Holly (November 2017)
Hanny und Holly suchen Leckerchen (November 2017)
Hanny und Holly begrüßen Blanquita (November 2017)
Hanny und Holly im Auslauf (November 2017)
Hanny im Auslauf - kamerascheu (November 2017)
Ruma, Hanny, Yogui, Román und Holly (November 2017)
Ruma, Yogui, Holly und Hanny (November 2017)
Holly, Nano, Hanny und Nicole (3) (Juni 2017)
Holly, Nano, Hanny und Nicole (2) (Juni 2017)
Holly, Nano, Hanny und Nicole (Juni 2017)

Hanny bei unserem Besuch im Juni 2017:

Für „Hanny“: Hanny bei unserem Besuch im Juni 2017:

Hanny:

Mit einer Patenschaft für Hanny beteiligen sich Menschen an den Kosten, die bei der täglichen Versorgung eines Tierheimhundes anfallen. Dazu können Futter, medizinische Untersuchungen und eine sichere Unterbringung gehören. Der konkrete Bedarf verändert sich im Laufe der Zeit und sollte direkt mit dem Verein abgestimmt werden. Eine feste Zusage ist besonders hilfreich, wenn sie langfristig in den eigenen Alltag passt. Interessierte können vorab fragen, wie Patenschaftsbeiträge verwendet werden und auf welchem Weg es Neuigkeiten zu Hanny gibt. Auch kleine regelmäßige Beträge leisten einen Beitrag, wenn viele Menschen sich beteiligen. Eine Patenschaft ersetzt keine Vermittlung, schafft aber zusätzliche Unterstützung für die Zeit, in der Hanny noch auf ein Zuhause wartet. Bei Fragen lässt sich gemeinsam klären, welche Form der Hilfe möglich ist.

Wer Hanny unterstützen möchte, kann sich zunächst nach dem Ablauf einer Patenschaft erkundigen. Dabei lässt sich besprechen, ob der Beitrag monatlich oder in einem anderen Rhythmus geleistet wird und wie Rückmeldungen organisiert sind. Eine klare Vereinbarung hilft dem Verein, die Unterstützung einzuplanen. Persönliche Angaben von Patinnen und Paten sollten nur für die Abwicklung verwendet und sorgfältig behandelt werden. Wenn sich die eigene Situation ändert, kann die Zusage mit dem Team besprochen werden. Auch ein unverbindliches Informationsgespräch ist ein sinnvoller erster Schritt. So entsteht eine Unterstützung, die sowohl für Hanny als auch für die helfende Person gut nachvollziehbar bleibt.

Hannys Patenschaft bleibt eine freiwillige und an die eigenen Möglichkeiten gebundene Hilfe.