Post von Adoptanten - 2018


30.11.2018 - Bambi

Aus Bambi wurde mittlerweile der Name Bambus.... Und jeh nach Tagesform Butzus oder Bousel ­čśÇ


24.11.2018 - Vida

Vida hat sich in dem Jahr gut bei uns eingelebt und ihr Kumpel Anton, ein Landseer (etwas ├╝ber 4 Jahre alt), ist auch super froh, dass Vida bei uns ist.
Vida ist eine sehr liebe H├╝ndin und zu allen Menschen sehr freundlich.
Wir gehen regelm├Ą├čig zur Hundeschule, so gibt es immer wieder neue Herausforderungen, was nat├╝rlich viel Spa├č macht.
Streicheleinheiten sind immer sehr willkommen, mittlerweile auch Leckerlis. Diese waren am Anfang f├╝r Vida gar nicht so wichtig (erstaunlicherweise f├╝r uns).
Anton und Vida verstehen sich auch super, dass war f├╝r uns auch die Hauptsache. Beide m├╝ssen gut miteinander klar kommen und das funktionert ganz toll.


24.10.2018 - Sansa

Hallo liebe Frau Bartnik, vielen lieben Dank f├╝r die netten Worte und vor allem, dass Sie Sansa in Erinnerung behalten haben. Sansa ist ein wundervoller Hund, sehr lebhaft, freundlich und will einfach nur gefallen. Sie l├Ąuft unwahrscheinlich gerne, was unseren beiden anderen Hunden manchmal ziemlich auf die Nerven gehen kann. Die beiden tun aber wirklich alles f├╝r ihr M├Ądchen und so wird den ganzen Tag getobt und im angrenzenden Fluss gebadet. Sansa besucht mit meiner Tochter die Hundeschule und kaum ist sie in einer Gruppe, soll sie wieder aufsteigen, weil sie alles kann. Da unser anderer Junghund, ein Mastin, sich aber rassetypisch auslebt und meine Tochter und ich die gleiche Gruppe besuchen wollen, muss sie immer warten und sich in der Hundeschule langweilen. Sansas ganze Freude sind unsere Katzen, die werden fast zu Tode gekuschelt und gek├╝sst. Sansa liebt die drei ├╝ber alles. Unsere Enten sind ihr egal, wie auch die Hasen. Die Pferde hingegen werden st├Ąndig gema├čregelt . Ja, und ihr ÔÇ×BruderÔÇť, der Mastin, ist ihr ein und alles. Die beiden k├Ânnen nur zusammen, weshalb sie leider auch nicht mit mir Joggen kann. Ohne ihn geht nicht und mit ihm auch nicht, weil die Belastung f├╝r seine Knochen zu gro├č w├Ąre und er noch 4 Kilometern streiken w├╝rde. Nun, Sansa f├╝hrt hier ein freies, selbst├Ąndiges und gl├╝ckliches Leben. Sie wird von allen geliebt und gibt dies gleicherma├čen zur├╝ck.


18.10.2018 - Altair & Susan

Altair hat sich super entwickelt.

Er ist nicht mehr so schreckhaft, sondern wird zusehends selbstbewusster (ja ok, die Flegeljahre kommen wohl auch gerade durch). Fremden Sachen (z.B. eine Plastikt├╝te auf seinem Spazierweg) begegnet er immer noch misstrauisch, aber beim zweiten Zusammentreffen ist es f├╝r ihn kein Problem mehr.

Silvester war er sehr entspannt. Seit Anfang des Jahres sind wir mit ihm in der Hundeschule. Den Erziehungskurs haben wir hinter uns gebracht und die Begleithundepr├╝fung steht kurz bevor. Er war anfangs Klassenbester (Streber), hat aber leider angefangen sich zu langweilen, weshalb wir nun mit F├Ąhrtentraining begonnen haben, um ihm einen Ausgleich zu bieten. Das liegt ihm so richtig, unsere Trainerin ist total begeistert von ihm. Mit seinen Kumpels aus der Hundeschule versteht er sich super, tollt frei herum und genie├čt sein Leben.

├ťberhaupt ist er sehr gut sozialisiert. Wenn ihn ein anderer Hund anbellt oder anknurrt, ignoriert er ihn total. Er zeigt ein angeborenes Deeskalationsverhalten und liebt alle Tiere. Leider hat die Nachbarskatze immer noch Angst vor ihm, weil er so gro├č ist. Aber er gibt nicht auf sie doch noch zu bezirzen. Alleine wenn er ihren Namen h├Ârt, kommt er angelaufen, freut sich und sucht sie oder schaut sie durch die Hecke hindurch an und winselt.

Sein erster Igel hat ihm noch Angst eingejagt, aber wenn er ihn nun im Garten h├Ârt, legt er sich hin und schaut ihn an.

Sein orthop├Ądisches Hundebett (er ist halt ein gro├čer Hund) liebt er hei├č und innig, aber er braucht meist ein kleines Kopfkissen und wennÔÇÖs kalt ist ein Deckchen ­čśŐ (Spanier halt). Wir haben noch nie einen Hund gesehen, der so verdreht auf dem R├╝cken schlafen kann, wie er. Ja wir geben es zu, wir verw├Âhnen ihn schon etwas.

Niemand glaubt uns, dass Altair aus dem Tierschutz ist. Jeder ist restlos begeistert vor ihm, sogar Menschen, die eigentlich Angst vor Hunden haben, trauen sich ihn zu streicheln. Wir wurden schon oft nach seinem Z├╝chter gefragt, weil er so ein sch├Âner, lieber und ausgeglichener Kerl ist. Bei diesen Gelegenheiten machen wir flei├čig Werbung f├╝r Pfotennot.

Alleine bleiben klappt so lala, ab und zu h├Ąlt er 4 Stunden super aus, manchmal bekommt er schon nach 2 Stunden die Krise. Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, in denen er die Schr├Ąnke abger├Ąumt hat. Einmal hat er sogar Herrchens Brieftasche mit der EC-Karte erwischt ­čśŐ

Er liebt Spazierg├Ąnge, St├Âckchen werfen und mit seinen Freunden spielen. Wenn er allerdings eine Zuckerr├╝be findet oder eine Maus erwischt, ist er nicht mehr abrufbar.

Ansonsten ist er der 6er im Lotto. Bettelt nicht und bellt nicht, wenn es klingelt oder die Post kommt. Ab und zu vergisst er, dass er ├╝ber 30 Kilo wiegt und setzt sich auf Frauchens Scho├č, wenn sie auf der Couch sitzt, die ihn dann wie ein Baby halten muss.

Wir sind wirklich gl├╝cklich mit unserer Schmusebacke.

Da Altair mit allen Hunden vertr├Ąglich ist, haben wir uns als Pflegestelle f├╝r Susan zur Verf├╝gung gestellt, nachdem wir auf Facebook mitverfolgen mussten, wie dringend ein neuer Platz gesucht wurde. Leider blieb keine Zeit f├╝r eine kontrollierte Zusammenf├╝hrung, so dass wir alle ins kalte Wasser geworfen wurden.

Susan war anfangs sehr verunsichert und hat zur Begr├╝├čung erst mal nach Altair geschnappt. Das kam in den n├Ąchsten Tagen mehrfach vor, aber sie haben auch im Garten gespielt und getobt. Altair war durch die unvorhergesehenen Angriffe derart verunsichert, dass er ihr aus dem Weg gegangen ist und Schutz bei uns gesucht hat.

Nach 2 Tagen stand unsere Entscheidung dann fest. Noch ein Angriff und sie muss wieder gehen. Eva hatte in dieser Zeit eine Standleitung zu uns und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben Videos der beiden Hunde gefertigt, die sie analysiert hat und uns entsprechende Ratschl├Ąge f├╝r den Umgang gegeben. Und das Unm├Âgliche ist passiert. Nach nur 5 Tagen scheint sie angekommen zu sein. Susan schl├Ąft mittlerweile auf ihrem neuen dicken Kissen, hat die Futterumstellung von BARF auf Trockenfutter problemlos verkraftet und hat unheimlich schnell Zutrauen zu uns gefasst. Sie freut sich, wenn sie uns und Altair sieht (ja sie entwickelt sich zur Stalkerin), l├Ąuft super locker an der Leine, bleibt stehen, wenn man sie auffordert und setzt sich hin.

OK, sie muss abspecken und Kondition aufbauen, aber das schaffen wir mit ausgewogenem Futter und vielen sch├Ânen langen Spazierg├Ąngen.

Im Gegensatz zu der Beschreibung in ihrem Profil k├Ânnen wir nicht erkennen, dass sie sich bevorzugt zu M├Ąnnern hingezogen f├╝hlt. Sie ist auf uns beide fixiert.

Leider macht sie noch ihr Pipi im Garten, aber wir versuchen sie im Auge zu behalten und sofort mit ihr rauszugehen, wenn sie Anzeichen macht, zu pinkeln.

Den Grundgehorsam werden wir noch ├╝ben und vertiefen und auch mit ihr das F├Ąhrtentraining anfangen. Aber erst mal steht der Tierarztbesuch an, damit wir ├╝ber ihren aktuellen Allgemeinzustand informiert sind.

Susan zeigt keinerlei Anzeichen eines Leishmanioseschubes aufgrund des Wechsels von Wohnung und Bezugsperson und wir hoffen, dass sie ihre Medikamente nun bald ausschleichen kann.

Unsicher waren wir, was sie essen kann, speziell Leckerlies. Im Internet sind die Angaben da doch sehr vage. Ich hatte gehofft, man w├╝rde ÔÇ×KaufempfehlungenÔÇť finden, aber es wird immer wieder nur wischiwaschi geschrieben ÔÇ×purinarmÔÇť, ÔÇ×keine InnereienÔÇťÔÇŽ Auch hier hat uns Eva toll unterst├╝tzt und Listen geschickt.

Wir sind jetzt auch in verschiedenen Facebook-Gruppen, um uns zu informieren und auszutauschen.

Pflegestelle sein bedeutet nicht nur einen Hund aufnehmen, sondern sich auch die erste Zeit voll und ganz auf ihn zu konzentrieren. Das kostet Kraft, Zeit und Nerven, aber es lohnt sich, wenn man sieht, wie das Tier langsam Vertrauen gewinnt.

Nicht nur Susan profitiert von ihrem neuen Zuhause, auch unser unbedarfter Altair lernt hier m├Ąchtig was dazu. Und wir Menschen? Trotz aller Zweifel und Unsicherheiten ist es sch├Ân zu sehen, wie ein Tier aufbl├╝ht, Vertrauen fast und selbstbewusster wird.

Mal schauen wie die ersten Kontakte mit Fremdhunden verlaufen oder das Autofahren und das alleine bleiben mit Altair. Wir werden berichtenÔÇŽ.


08.10.2018

Post von Sarni jetzt Linus:

Linus hat sich sehr gut eingelebt, ich habe ja noch einen Hund aus Spanien und die beiden sind ein Herz und eine Seele!


08.09.2018 - Eddy


24.06.2018

Hallo hier ist Eurer ehemaliger Freund Brandon von Jumilla,
im Juni 2017 bin ich nach Deutschland ausgewandert. Nun wohne ich hier schon ein ganzes Jahr. Ich fuhr mit einem Auto ├╝ber mehrere Stunden lang und weitere Artgenossen und sogar Katzen waren dabei. In Deutschland angekommen haben mich Menschen aufgenommen. Erst wollte ich wieder fort. Aber nun gef├Ąllt es mir sehr gut. Es gibt immer was zu essen, gute Freunde habe ich in der Nachbarschaft gefunden. Es sind zwar alles ÔÇ×DeutscheÔÇť aber doch ganz nett.
Nach einiger Zeit konnte ich die neue Sprache ganz gut verstehen. Auch beim Spazierengehen habe ich gro├če Freude. Da wir im Wald wohnen sind da immer super Ger├╝che um mich herum. Leider darf ich mir keines der wilden Tiere holen. Da mein Napf immer gut gef├╝llt ist, macht es mir nichts aus. Aber da es da immer gutes Futter gibt, merke ich es leider an meinem Gewicht. Ich habe ein paar Kilo zugenommen. Mein Frauchen meint es w├Ąre genug, doch mein Herrchen steckt mir ab und zu Leckerlies zu. Ich glaube hier werde ich meinen Lebensabend verbringen.
Tsch├╝ss und viel Gl├╝ck f├╝r Eure Vermittlung
BRANDON


19.06.2018 - Linda


11.06.2018 - Feivel


Mai 2018 - Rula & Nala Yaneri


31.05.2018 - Bruno


28.05.2018 - Jackie jetzt Hank

Mein Mann und ich erhielten heute die sch├Âne Karte und Ihren sehr netten Brief. Hanks Fotokarte steht jetzt auf meinem Schreibtisch. Sozusagen eine Bild aus vergangen und gegenw├Ąrtigen Tagen. F├╝r Sie und Ihre spanischen Tierfreunde beschreibe ich die Entwicklung von Jackie zu Hank r├╝ckblickend auf ein Jahr.

Hank kam am 13.5.17 in Bruchsal an. Als sich die beiden gro├čen T├╝ren des Transporters ├Âffneten, sahen wir Hank sofort. Neugierig schaute er heraus und hatte ganz offensichtlich auch keine Angst. Er nahm das Leckerchen aus meiner Hand und ÔÇ×fragteÔÇť nach mehr. Die anderen Hunde, denen ich etwas hinhielt, wollten nichts futtern. Vom ersten Moment an war Hank unternehmenslustig.
Zuhause angekommen, haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht und dann hat Hank das ganze Anwesen inspiziert. Er lief durch alle Eing├Ąnge, ├Âffnete halbverschlossene T├╝ren, sprang auf den K├╝chentisch und futterte 250g Butter (Durchfall). Danach legte er sich in den Eingang zum Haus, so konnte kein Mensch das Haus verlassen, ohne dass Hank es bemerkt h├Ątte. Und er schlief tief und fest.
Von seinen Artgenossen hatte er lange Zeit die Schnauze voll. Er reagierte aggressiv auf andere Hunde und griff sie ohne Vorwarnung an. Damit begann Hanks Schulzeit, anfangs Einzeltraining, dann in Gruppen (mit Maulkorb). Und er lernte sehr schnell; alle Grundkommandos konnte er innerhalb einer Woche und wollte immer noch mehr lernen.
Er brauchte also eine Aufgabe und so bewacht er jetzt das Anwesen von einer erh├Âhten Position auf einem Treppenabsatz im Haus. Von dort sieht er alles und bellt und kommt angerannt, wenn jemand den Hof betritt. Da er auf diesem Treppenabsatz regelrecht thront, nennen die Nachbarn ihn den ÔÇ×kleinen K├ÂnigÔÇť.
Seine Abneigung gegen seine Artgenossen verflog bald, aber bis heute ist er an ihnen nicht interessiert. Ab und an mal ein Schnuppern und seine winzige Hundefreundin, mehr Kontakt braucht er nicht. Die Hundetrainerin meinte, dass Hank ein ausnehmend kluger, aber v├Âllig unterforderter Hund sei, der sich nun an ÔÇ×FrauchenÔÇť klammert, da ihm die Ressource Mensch sehr gefehlt hat.
Wir wandern ÔÇô und Hank hat sich zu einem begeisterten Wanderfalken entwickelt. Er kann ├╝berall freilaufen, auch im Wald. Einmal lief uns im tiefsten Hunsr├╝cker Wald direkt ein Reh vor die F├╝├če, Hank startete sofort hinterher. Auf mein Kommando bremste er sofort und kam zur├╝ck. Wir hatten schon einige Hunde im Leben, aber derartig gehorsam und auch in schwierigen Situationen abrufbar, war noch keiner.
Je l├Ąnger er mit uns lebt, desto z├Ąrtlicher wird er, er schmust viel und wird sehr gerne geb├╝rstet. Er schaut mich oft lange und liebevoll an und legt sich neben den Schreibtisch oder kommt aufs Sofa. Lange zog er sich auf seinen ÔÇ×ThronÔÇť zur├╝ck, wenn G├Ąste im Haus waren und beobachtete alles. Seit kurzem bleibt er auch im Zimmer wenn G├Ąste da sind und l├Ąsst sich von ihnen anfassen und streicheln.
Nun ist er schon acht Jahre alt und wir haben einen Alterscheckup machen lassen. Er ist top gesund, wiegt jetzt 25 Kilo bei bestens entwickelten Muskeln. Wir haben ihn anfangs sehr langsam trainiert, damit keine B├Ąnderrisse passieren. Viel Bewegung war er ja nicht gew├Âhnt, er wollte aber rennen. Jetzt, nach einen Jahr ist er deutlich ruhiger und k├Ârperlich ausgelastet. Er l├Ąuft mit mir 30 Kilometer durch den Wald und schl├Ąft dann beim Mittagessen im Forsthaus einen Stunde ganz entspannt. Er ist einfach im besten und doppelten Sinne Zuhause angekommen.
Um 22 Uhr geht Hank noch einmal kurz raus, dann legt er sich in seinen Korb und schl├Ąft, bis ich ins Bett gehe. Dann kommt er schnell f├╝r ein Viertelst├╝ndchen in mein Bett, kuschelt sich an meine Beine und sagt so ÔÇ×Gute NachtÔÇť.
Die befreundete Tier├Ąrztin meinte zu mir: Der liebt dich aber sehrÔÇť. Ja, das beruht v├Âllig auf Gegenseitigkeit.
Wir danken Ihnen und den spanischen Tierfreunden sehr f├╝r diesen wunderbaren Hund. Er ist sicher der tollste Hund, der einem Menschen geschenkt werden kann.


26.05.2018 - Sito


14.05.2018 - Himal


14.05.2018 - Eddy


18.04.2018 - Carlo (ehemals Tofu)


Ostergr├╝├če von Apolo


01.04.2018 - Jack (ehemals Ringo)


30.03.2018 - Chester

Liebe Frau  Bartnik,

es wird Zeit, endlich mal auf Ihre Zeilen zu antworten. Es ist schon fast die Ausnahme, im 21. Jahrhundert einen handgeschriebenen Brief zu erhalten. Chester und auch uns geht es gut. Schon nach ein paar Tagen war uns klar, den geben wir nicht mehr her. Chester hatte Frauchen gleich in sein Herz geschlossen. M├Ąnner mochte er gar nicht. Mir war klar, das wird ein langer, geduldiger Weg. Chester und ich n├Ąherten uns nur im Millimeterbereich an. Kam ich ins Frauchens Zimmer, versteckte er sich hinterm Stuhl hinter der aufgeh├Ąngten Jacke. Ging ich mit ihm Spazieren, schaute er ├Ąngstlich um sich und klemmte die Rute ein. Kam ich zum Fr├╝hst├╝cken in die K├╝che, lief er in Frauchens Zimmer. Ging ich mit ihm Spazieren und die Leine war straff, zog er sich r├╝ckw├Ąrts raus und lief wie der ge├Âlte Blitz nach Hause. Dabei mu├čte er mehrfach ├╝ber die B 71 (freie Strecke). Ging zum Gl├╝ck alles gut!!! Chester wurde bereits in Spanien gut erzogen. Das merkte man gleich. Anf├Ąnglich hatte er Schwierigkeiten beim Auto fahren. Heute springt er freiwillig hinten ins Auto. Er wei├č auch, dass etwas Interessantes passiert, z. B. Spaziergang in neuer Umgebung. Beim Pilze sammeln l├Ąuft er im Wald immer zwischen uns hin und her und hat Spa├č. Inzwischen hat sich vieles verbessert. Chester geht mit mir Spazieren ohne Leine. Er kommt auch zu mir ran oder geht direkt neben meinem Bein an meiner Seite. Nur anfassen kann ich ihn nicht und somit auch nicht anleinen. Ich will auch nichts erzwingen. Irgendwann kann ich ihn auch streicheln - und wenn es noch ein Jahr dauert. Auf jeden Fall ist Chester ein kluger Hund. Die Hundepr├╝fung mu├čte ich jedoch mit einem anderen Hund machen. Wir waren mit Chester auch schon im Urlaub (Nordsee). Dieses Jahr geht es an die Ostsse. Zuerst dachten wir, Chester kann gar nicht bellen. Kommt jemand auf den Hof oder klingelt, macht Chester gar nichts. Es st├Ârt und interessiert ihn nicht. Es sei denn, Frauchen kommt mit dem Auto nach Hause, dann rennt er in den Flur und freut sich. Chester bellt nur, wenn er mit mir spielen will. Zum Gl├╝ck wohnen wir am Stadtrand und sind nach wenigen Schritten in der freien Natur. Die Hundewiese Munster ist etwa 300 Meter entfernt. Mit anderen Hunden versteht er sich gut. Abschlie├čend k├Ânnen wir nur sagen, wir haben einen tollen Hund.


29.03.2018 - Puka


18.03.2017 - Feivel


12.03.2018 - Nala Yaneri und Rula


06.03.2018 - Layka


08.02.2018

Alex, jetzt Joey, schickt uns ein paar sch├Âne Bilder.


09.01.2018 - Bruno


04.01.2018 - Mia (ehemals Constanze)

Hallo liebe Eva,

es ist einige Zeit vergangen seitdem ich den letzten Bericht ├╝ber Mia geschrieben habe. Es gab einfach nicht viel Neues zu erz├Ąhlen. Dass sie die tollste Miamaus und ein riesen Schatz ist, wusstet ihr ja schon. Dar├╝ber hab ich mich ja schon oft ausgelassen. ;) ÔÇŽaber mittlerweile gibt es wieder etwas zu feiern. Als Mia bei uns eingezogen ist, war uns ja klar, dass sie nicht gern allein bleibt und zun├Ąchst hab ich gedacht, dass man das sicherlich mit ein bisschen Training hinkriegt. Aber uns ist schnell klargeworden, dass das eher ein Wunschtraum bleiben sollte. Das konsequenteste Training angefangen von wenigen Sekunden die T├╝re schlie├čen, um es dann auf Minuten und im Idealfall mal ein St├╝ndchen zu steigern hat einfach nicht geholfen. Sobald die T├╝r ins Schloss gefallen ist, ging die Jaulerei, das Gebelle und Weinen los. Zwischendurch gab es mal ein paar ruhige Phasen, dann hat sie sich aber wieder hineingesteigert. So konnten wir sie nat├╝rlich nicht daheim lassen. Zum einen habe ich mir Sorgen um Mia selbst gemacht, aber auch die Nachbarn konnte man ja nicht st├Ąndig dem L├Ąrm aussetzen. Bis vor wenigen Wochen war ich in der gl├╝cklichen Lage, sie auch ├╝berall mit hinnehmen zu k├Ânnen, sie hat mich die letzten 2,5 Jahre in die Uni begleitet, zu s├Ąmtlichen Vorlesungen, Exkursionen und allem was dazu geh├Ârt. Es war eine super tolle Zeit, alle Kommilitonen und auch Professoren waren super begeistert von Mia und jeder hat es genossen, sie mal streicheln oder mit ihr spielen zu k├Ânnen in den Pausen usw. Und auch f├╝r mich war es einfach perfekt, ich hatte sie die ganze Zeit im Auge und wusste, dass sie das alles ebenfalls genie├čt. Leider gab es mit anderen Hunden und Professoren wohl ein paar unsch├Âne Zwischenf├Ąlle in der Uni, weshalb von einem Tag auf den anderen ein Hundeverbot ausgesprochen wurde. Ein ziemlich gro├čer Schock f├╝r mich, weil ich wieder die jaulende und entt├Ąuschte Mia, unser gescheitertes Training von vor 2,5 Jahren und unsere genervten Nachbarn im Kopf hatte. Da es jedoch keine Option ist, s├Ąmtliche Vorlesungen zu verpassen, musste ich dem Training noch mal eine Chance geben. Also ging es wieder los mit 20-30x am Tag Klamotten und Schuhe an, Tasche packen und den Hund ÔÇ×allein lassenÔÇť. Am Anfang war das Gejammer wieder gro├č, doch was soll ich sagenÔÇŽbereits nach wenigen Tagen intensiven Trainings habe ich das erste Video von ihr gemacht, um ihren Fortschritt zu sehen. Sie war f├╝r ca. 20 Minuten allein. Die ersten zwei Minuten hat sie gebellt, dann hat sie sich auf die T├╝rmatte gesetzt und nach 10 Minuten wurde ihr das Sitzen zu bl├Âd und sie hat sich hingelegt. Sie war zwar noch nicht entspannt genug um den Kopf auch mal abzulegen, aber mittlerweile kriegt sie auch das hin. Ich habe sowieso das Gef├╝hl, dass ihre anf├Ąngliche Angst allein zu sein mittlerweile eher in Emp├Ârung umgeschlagen ist wie ich es nur wagen kann, sie allein zu lassen. Andererseits habe ich aber auch das Gef├╝hl, dass inzwischen einfach das Vertrauen da ist, dass ich schon wieder heimkomme. Wir ├╝ben jetzt sehr sehr konsequent und ich bin zuversichtlich, dass sie auch im Alleinbleiben immer souver├Ąner wird. Gl├╝cklicherweise haben wir auch mittlerweile super verst├Ąndnisvolle Nachbarn, die Mia beim gelegentlichen Dog-Sitting schnell liebgewonnen haben und ihr die immer seltener werdenden ger├Ąuschvollen Aussetzer verzeihen k├Ânnen. ;)

Wir senden euch ganz ganz liebe Neujahrsgr├╝├če, hoffentlich hattet ihr alle sch├Âne Feiertage und konntet euch ein wenig erholen. Wir haben in meiner Familie dieses Jahr auf Geschenke verzichtet und das Geld, was wir sonst f├╝r Geschenke ausgeben gesammelt. Das werden wir euch die Tage ├╝berweisen. Vielleicht k├Ânnt ihr damit ja noch einige unerf├╝llte Weihnachtw├╝nsche, von denen ihr bei Facebook berichtet habt, nachtr├Ąglich erf├╝llen.

Danke f├╝r Eure tolle Arbeit, viel Kraft f├╝r das neue Jahr!

 

P.S.: Auf den Fotos seht ihr Mia bei unserem letzten Urlaub im Sp├Ątsommer in Schweden. Sie hat die Zeit wahnsinnig genossen: frei im Wald rumrennen, im See schwimmen, am kleinen Sandstrand buddeln, am Lagerfeuer Stockbrot naschen, auf das Haus aufpassen und generell fast den ganzen Tag drau├čen verbringen zu k├Ânnen.